Gefragt, wie alles anfing, gehe ich zurück in die 70-´er Jahre. Damals zog mich ein anderes französisches Kugelspiel, Billard Cadre 47/2 in seinen Bann. Besonders faszinierend waren das feine, dosierte Stoßen, Ziehen, Effetgabe sowie der Lauf der Kugeln über mehrere Banden. Damit war mein Interesse an Kugelspielen erwachet.

- Soweit aus alter Zeit –

Es begab sich nun in jüngerer Zeit, dass unsere Nr. 3 im Team im Sonderangebot einer großen Lebensmittelkette einen 6-er-Satz hochglänzender, silberner Boule-Kugeln nebst „Zielkugel“ und Messschnur in naturfarbener, mit blauem Samt ausgeschlagener Holzschatulle erwarb. (Zum Preis von sage und schreibe DM 29.90 !)

Also war die Zeit reif, die ersten Würfe zu tätigen auf einer wunderschönen Freizeitanlage im Grünen am Rande der Stadt, BOULODROME genannt.

Es dauerte nicht lange und die wunderschön glänzenden Kugeln verwandelten sich in zerhauene, genarbte kupfernfarbene Eisenkugeln.

Der Wunsch nach guten neuen Match-Kugeln war naheliegend, wurde realisiert und bis heute gespielt – unter dem Motto „Es lebe die Waffel!“

Bei der Legerei, insbesondere aber der Schießerei wurde natürlich auch das (franz.) Cochonnet arg in Mitleidenschaft gezogen. Jeder hatte ein oder mehrere Cochonnets in der Tasche, man spielte mit den unterschiedlichsten „Zerfallerscheinungen“.

Irgendwann in dieser Phase blitzte der Gedanke, die Idee auf, alle sind unterschiedlich und dadurch interessant. Man muss was damit machen! Hier und da, hin und her, und die ersten FANTASY-COCHONNETS erblickten das Licht ihrer neuen Bestimmung, ihres 2. Lebens.

Der Anfang war gemacht und das Ende nicht abzusehen.

Es lebe das Fantasy-Cochonnet!